Von Tino Hahn am 09.10.2008
Ihr Autor zu Asus, S101.
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Asus S101: Edel-Notebook mit fragwürdigem Konzept
In Amerika hat Asus den neusten Abkömmling seiner Eee PC-Familie präsentiert: Das Asus S101 soll durch eine besonders hochwertige Optik und ein flaches Design seine Käufer finden – doch der Preis ist durchaus diskussionswürdig.
Für die übliche Netbook-Ausstattung mit 1 Gigabyte Arbeitsspeicher und Atom-Prozessor mit 1,6 Gigahertz verlangt Asus Preise von umgerechnet knapp 530 Euro. Das S101 ist mit SSD-Speicher zwischen 16 bis 64 Gigabyte ausgerüstet; die teuerste Variante soll ca. 590 Euro kosten. Damit legt Asus die Preislatte sehr hoch an, denn trotz der geringen Höhe von geplanten 1,8 Zentimetern und der hochwertigen Optik ist die geringe Leistung die Achillesferse des S101: Wesentlich besser ausgestattete Sub-Notebooks und Notebooks sind bereits für einen geringen Aufpreis erhältlich. Die Grenzen zwischen Sub-Notebooks und Netbooks werden ohnehin preislich immer transparenter und scheinen sich bald ganz aufzulösen. Eine technische Annäherung dürfte jedoch frühestens mit den Atom-Prozessoren mit zwei Kernen stattfinden.
Da drängt sich die Frage auf, ob Asus den Hype um immer kleinere und leichtere Rechner nicht allmählich durch das Drehen an der Preisspirale überreizt.


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